Samstag, 27. August 2016

Wer wird Deutscher Fußballmeister?

Heute Vormittag auf dem SPD-Infostand am Burhook. Die Ratskandidaten kennen sich nicht nur in der Politik aus, sondern sind auch Fußball-Experten. So wissen sie alle ganz genau, wer der nächste Deutsche Fußballmeister wird. Und wer als erster Trainer geschasst wird, können sie mir ebenfalls vorhersagen. Natürlich hat so jeder seinen Lieblingsclub. Einige Antworten scheinen mir dann doch etwas durch die Vereinsbrille gefärbt zu sein. 
Und wenn es nach unseren Fußball-Experten geht, hat der arme Viktor Skripnik als Werder-Trainer wohl keine Chance. Aber wer weiß, Totgesagte leben bekanntlich lange. (Dies schreibt ein leidgeprüfter Werder-Fan, von denen es leider nicht mehr so viele gibt.)


GERD KIRCHMEIER ist sich sicher, dass dieses Mal mal wieder der große Bayern-Konkurrent aus den Siebzigern dran ist: „Gladbach hat sich in der Abwehr verstärkt, und der Sturm ist eiskalt. Ich vermute, dass Viktor Skripnik als Erster dran ist.“ Gerd hat mich übrigens darüber aufgeklärt, dass es in Emlichheim einen Mönchengladbach-Fanclub gibt. Wusste ich gar nicht.



In der STRENGE-Familie gilt nichts anderes als der HSV. JÖNE ist sogar eingeschriebenes HSV-Mitglied. So ist er sich mit seinem Sohn KAI einig: „Der HSV hat sich gut verstärkt. Nach den chaotischen letzten Jahren ist der Verein für eine positive Überraschung gut.“ Auch für die beiden beißt Viktor Skripnik als Erster ins Gras.



Auch DIETER SCHOWE ist, wie übrigens alle anderen auch, kein Bayern-Fan: „Leider werden`s die Bayern wieder machen. Dortmund und der HSV sind noch nicht so weit. Viktor Skripnik wird als Erster entlassen, was bei Bremen auch nicht anders zu erwarten ist.“



GUIDO BORRINK ist kein Freund davon, dass man mit Geld im Fußball alles erreichen kann. (Kann ich gut nachvollziehen.) Deshalb würde er sich wünschen, dass Ralph Hasenhüttl, der neue Trainer des Aufsteigers RB Leipzig, als Erster dran glauben müsste. „Den Titel wird Dortmund holen mit einem neuen Team.“


Bei KLAUS DRÄGER braucht man eigentlich gar nicht zu fragen, aber seine Antworten sind immer interessant: „Die beste DEUTSCHE Mannschaft wird Schalke sein, denn die Bayern sind doch eine norditalienische Söldnertruppe. Die beiden hanseatischen Mannschaften werden um den Abstieg spielen. So wird Bruno Labbadia stark gefährdet sein.“



Auch HARTMUT VISCHER ist eingefleischter Schalke-Fan. Er ist der festen Überzeugung, dass „dieses Jahr die Bayern nicht Deutscher Meister werden. Die Blau-Weißen mit ihrem Trainer, der Mannschaft und den Fans werden es machen. Vielleicht sollte man Schalke dann umbenennen in Schalke 4:0.“ Auch für Hartmut ist Viktor Skripnik am meisten gefährdet.



Klaus und Hartmut möchten noch einmal extra ihre Verbundenheit mit den Königsblauen dokumentieren:



HORST DRÄGER tippt auf Borussia Dortmund als Meister. (Na, wenn das mal keinen Bruderzwist gibt.) „Die Bayern lassen in der Rückrunde stark nach. Ancelotti wird als erster Trainer entlassen, weil Höneß zurückkommt und alles allein machen wird.“



Ortsvereinsvorsitzender JOHANNES SPYKMAN gibt zu, kein ausgewiesener Fußball-Experte zu sein. Er glaubt, dass „natürlich die Bayern es machen werden, auch wenn ich für alle norddeutschen Clubs bin und ich mich freue, wenn diese gewinnen. Wahrscheinlich wird Viktor Skripnik als Erster gehen müssen.“


Freitag, 26. August 2016

Warum nicht mal wieder baden gehen?

Vielleicht ist das kommende Wochenende die letzte Gelegenheit für ein Badevergnügen, jedenfalls für dieses Jahr.
Die Bilder vom Badesee und vom Campingplatz „Wilsumer Berge“ sind vor fünf Jahren entstanden. Keine Ahnung, ob es da heute noch genauso aussieht.












Donnerstag, 25. August 2016

Die Geschenke der Natur

Noch lassen uns die hohen Temperaturen nicht an den Herbst denken, und doch sind dessen Vorboten nicht zu übersehen: Brombeeren, Äpfel, Pflaumen, Birnen, Johannisbeeren, Aronien oder Tomaten reifen heran und machen uns bewusst, dass der Sommer bald vorbei ist. Ob wild gewachsen oder von Menschenhand gepflanzt; mir scheint, in diesem Jahr werden wir besonders reichhaltig bedacht. Welch ein Genuss, einfach hinauszugehen und sich in der Natur zu bedienen. Und wer Lust und Muße hat, backt einen leckeren Kuchen oder verarbeitet die Früchte zu Saft, Gelees, Marmeladen oder Chutneys. 








Sonntag, 21. August 2016

Rauflustige Männer und Wikingerkultur

Wikingertage auf dem Bronzezeithof in Uelsen. „Stevenmänner“ von der Gruppe „Vom-Norden-her“ demonstrieren, wie die Wikinger früher in die Schlacht zogen. Es geht hart her, denn nichts ist gestellt beim Vollkontakt-Kämpfen. Wer den Kopf trifft oder dreimal auf den Körper, hat gewonnen. Eine schweißtreibende Angelegenheit, denn alleine die Rüstung wiegt 20 Kilogramm.
Die Stevenmänner zeigen außerdem, wie ein Schildwall funktioniert: Sie stehen dicht nebeneinander mit überlappenden Schilden, dahinter lauern Männer mit Speeren und Streitäxten.
Aber die Wikinger waren weit mehr als ein Volk kampfeslustiger Plünderer, sondern sie besaßen zu ihrer Zeit schon eine hohe Kultur. Auch das können die Besucher  auf den Wikingertagen bestaunen. Handwerker zeigen, wie sie Eisen schmiedeten, aus Ziegenrohhaut Lampen machten oder Wolle verarbeiteten. Auch Speisen und Getränke aus dem frühen Mittelalter bieten die "Wikinger" ihrn Gästen an.